Werner Brodeßer: Bericht eines Seminarteilnehmers - Werner Brodeßer - Medium und Sensitiver

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Seminare
Ich stelle hier eine Email eines ehemaligen Seminarteilnehmers online, der in seinem Bericht seine eigenen Erfahrungen während eines Wochenendseminars im Jahre 2015 darlegt. Die Veröffentlichung dieses Briefes wurde mir ausdrücklich genehmigt, gleichwohl habe ich sämtliche Namen geändert, um die Anonymität aller Beteiligten zu wahren.

Die Erfahrungen von BEN sind in der Tat erzählenswert. Aber ich möchte von vorneherein klarstellen, dass selbst ich von der 'Arbeit' der Geistigen Welt für Ben selber mehr als überrascht wurde. Ben hat so viele Beweise erhalten - nicht nur über mich, sondern auch und vor allem auch durch die anderen Seminarteilnehmer, was mir besonders gefiel, nimmt es doch jeden Zweifel an der Existenz der Geistigen Welt und der Arbeit des Mediums an sich.
Jedoch dürfen wir solcherlei Umstände, wie sie Ben und die anderen Teilnehmer an diesem Wochenende erfuhren nicht als 'natürlich' und 'wiederholbar' ansehen. In all den Jahren habe ich persönlich eine solche massive 'Beweisaufnahme' während eines Seminars selten erlebt. Aber natürlich versucht die Geistige Welt bei jedem Seminar, den ein und / oder anderen Teilnehmer zu 'erreichen'.
Doch lesen Sie selbst Bens Protokoll:


Prolog:

Im Prinzip bin ich der Skeptiker vor dem Herrn. Ich lasse mir nicht gerne etwas vormachen oder vorgaukeln, schon gar nicht von mir selbst.
Ich behaupte, dass ich – zumindest was die oder meine Spiritualität angeht – sehr selbstkritisch bin und die Dinge mehrmals hinterfrage.
Mir ist schon bewusst, dass uns unser Verstand oder Gehirn Streiche spielen kann – und doch gibt es Dinge, die ich nicht wegerklären oder wegdenken kann.
Bisher habe ich auf meinem kurzen aber intensiven spirituellen Weg einige Erfahrungen gemacht, wobei ich vieles für mich als „Schrott“ erkannt habe, aber auch Menschen kennen lernte und Dinge erlebt habe, die absolut authentisch und für mich wahr sind.
Jeder, der unsere Geschichte und Erlebnisse der letzten Jahre, nach Sebastian`s Tod mit uns als Insider geteilt hat weiß, dass ich (wir) wissen und davon überzeugt sind, dass es ein Leben nach dem Tod gibt und Sebastian in der Geistigen Welt ist, es ihm sehr gut geht und er oft bei uns ist.
Ich habe sehr viele, sehr überzeugende und klare Beweise von Sebastian bekommen und bilde mir ein, dass ich nicht rumspinne oder abgefahren bin.
Ich möchte gleich zu Beginn ein Fazit ziehen, um den Bericht unter die richtigen Vorzeichen zu setzen.
Werner Brodeßer hat zu Beginn des Seminars (Anm.: Und auch im Vorfeld der Kontaktaufnahme) darum gebeten, keine persönlichen Dinge zu besprechen oder preiszugeben, damit die Beweiswertigkeit besser bleibt.
Während der beiden Tage habe ich oft erlebt, dass Werner für die Seminarteilnehmer Fakten, Daten und Namen nannte, die er von der Geistigen Welt empfangen hatte. Er konnte dies zum Teil unter keinen Umständen wissen oder ahnen und umso rührender waren die Reaktionen der Teilnehmer.

Als „banales Beispiel“ … Werner sagte einer Frau, dass sie einen Hund in der Geistigen Welt hat. Eine Hündin, die er wahrnimmt. Er nennt den Namen „Lotte“ oder so und die Frau verneint auf Aufforderung, weil es nicht korrekt war. Am zweiten Tag – mitten während eines anderen Gesprächsthemas – wendet er sich der Frau plötzlich zu und sagt … dass der richtige Name „Lotta“ ist. Die Frau ist perplex und bestätigt dies mit Tränen in den Augen….
Für mich waren die beiden Tage eine große Bereicherung und wertvolle Erfahrung
Ich habe die Geistige Welt im Vorfeld darum gebeten, vor allem Sebastian – wenn es denn möglich ist, dass er sich meldet.
Nun – das heutige Erlebnis am ersten Seminartag hat alles überboten, was ich bislang erlebt habe. Ich konnte mir Notizen machen und versuche dies alles so gut wie möglich aufzuschreiben, damit es nicht verloren geht.
Insgesamt waren wir 13 Leute plus Werner Brodeßer. Die meisten der Teilnehmer sind medial begabt. Das Seminar startete kurz nach 10.00 Uhr. Über mich war nichts bekannt.
Ich versuche meine Notizen chronologisch aufzuarbeiten, ohne spezielle Wertung.
Samstag – erster Tag:
Werner spricht mich bei der Begrüßung an und sagt, mein Weg ist durch die Trauer hierher bestimmt.
Er spricht über sich, sein Leben und seine Erfahrungen.
Nach ca. 5 Minuten wird er unruhig, seine Finger signalisieren, dass er „auf Empfang“ ist. Er wendet sich an mich und fragt, ob ich Kinder in der Geistigen Welt habe.
Ich bejahe dies, wobei ich davon ausgehe, dass nur Sebastian gemeint ist. Werner fragt ob der Name eines dieser Kinder mit „B“ anfängt. Als ich dies verneine, fragt Werner, ob ich eine Partnerin habe, die ein Kind – vor mir - hatte und dieses Kind in der Geistigen Welt sei und dessen Name mit „B“ anfängt. Er fragt ob es eine Verniedlichungsform meines Namens BEN ist.
Ich antwortete darauf nicht (tatsächlich hatte meine Frau vor mir eine Frühgeburt. Es war ein Junge, der den Namen BENNY erhielt.)

Werner bleibt dabei, dass dieses Kind durch Heirat der Partnerin auch zu mir gehört und durch mich ein bisschen vernachlässigt ist.
Werner sagt, ich habe somit drei Kinder in der Geistigen Welt (stimmt, wir hatten eine Fehlgeburt ).
Später sagte er, dass ich den spirituellen Weg beschreite, weil ich einen erwachsenen Sohn „verloren“ habe.
Das alles waren spontane Äußerungen an mich – während der allgemeinen Vorstellung. Es war dann ca. 10.30 Uhr.

10.45 Uhr – Werner spricht mich erneut an und sagt: er bleibt dabei, der Name ist eine Verniedlichung von BEN.
10.50 Uhr – Werner fragt, ob er mit mir anfangen darf, da er Botschaften aus der Geistigen Welt hat und er nun anfangen soll. Ich bejahe dies.
Doch zunächst wendet er sich dann doch an eine Frau, die mir ca. 4 m diagonal gegenüber sitzt. Er fragt diese Frau, ob sie einen jungen Mann mit dem Namen „Ruben“ kennt. Sie bejaht dies. Werner sagt ihr, dass dieser aber noch lebt.
Dann wendet er sich mir zu und sagt, dass sehr oft Diagonalverbindungen bestehen, um besser zu verifizieren. Er fragt mich, ob der Name meines Sohnes „Ruben“ ist. Ich bejahe dies (Sebastians Zweitname ist Ruben).

Werner
- sagt stimmig, mein Sohn hatte einen schnellen Tod – so wie ihm Schlaf
- er war sehr naturverbunden
- er liebt seine Mutter
- mein Sohn hätte zwei Vornamen – Ruben wäre aber sein zweiter Vorname
- ob ich eine Julia oder Juliane kenne – dann sagte er ich solle Juliane von ihm (meinem Sohn) grüßen, die ihm sehr am Herzen liegt (Juliane war Sebastians Freundin, mit welcher er seine Zukunft geplant hatte).
- er sagt, es war eine sehr große Beerdigung und es wollte wohl gar kein Ende nehmen
- es ist ein kleines Grab – ein Urnengrab
- er sagt, das ist genau in seinem Sinne (das Urnengrab)
- auch heute kommen noch Leute an sein Grab, die nicht zur Familie gehören und legen Dinge ab.
10.59 Uhr – Werner sagt: … der Name des anderen Kindes ist BENNY !!! (Verniedlichung von BEN).
Es sei ein Geschenk der Geistigen Welt, wenn Namen so deutlich genannt werden.
Werner sagt,
- Sebastian hatte bereits mehrere Leben und war sehr charakterstark
- mein Sohn hätte ein Lebensmotto gehabt, welches er nun korrigieren möchte, da er nicht wusste, dass es mehrere Leben gibt (Sebastian hatte ein Tattoo an der linken Brust „One life“)
(PS: während der letzten 20 Minuten habe ich die „Sebastian-Energie“ mehrmals ganz stark gespürt)
11.14 Uhr – Eine andere Seminarteilnehmerin sagt, mein Sohn zeigt ihr gerade jetzt sehr viel Lachen und den Ausdruck „la dolce vita“ … sie sieht das Meer … wobei Werner einwirft, dass ihm nun mitgeteilt wird, dass Sebastians Bruder mit seiner Freundin am Meer gewesen war und Sebastain „dabei war“.
11.19 Uhr – Eine andere Frau wird von einem jungen Mann (dunkelhaarig) an der Schulter gezupft und sie bekommt die Zahl 23 angezeigt.
Werner sagt, dass mein Sohn ein Familienmensch war und wenn er ein Haus gebaut hätte, darin Kinderzimmer gewesen wären (er hatte ein Haus gebaut mit zwei Kinderzimmern).
Die Zahl 23 wird für mich eine Bedeutung haben ( Sebastian starb am 23.06.2012 ).
11.30 Uhr – Eine andere Frau empfängt den Hinweis, dass es ein sehnlicher Wunsch von mir sei, meinen Sohn zu sehen (was ja auch zutrifft und ich mir schon oft gewünscht habe).
11.37 Uhr - Werner sagt mir, dass er den Ausdruck loslassen / ablassen bekommt. Werner wird sehr ernst und ist gerührt, als er erkennt und mir sagt, dass ich die Urne von meinem Sohn selbst in sein Grab hinab gelassen habe. Die Zeit ist kürzer als 5 Jahre, dass mein Sohn starb.
Werner spricht von einem Lied, diesem Lied, diesem Lied…. Er kennt es nicht, aber da ist dieses Lied … er denkt, da kommt noch etwas von meinem Sohn.
Es ist dann Pause – und es geht um 12.10 h weiter….
Man kann sich nun alles so vorstellen, dass es immer ein Gespräch mit der Gruppe war und Werner natürlich auch mit allen anderen Teilnehmern gesprochen hat, aber immer und immer wieder zu mir kommen musste, um mir Dinge mitzuteilen.
Es folgte nach der Pause eine Übung mit farbigen Tüchern, auf die ich hier jetzt aber nicht eingehen brauche.
13.10 Uhr – Werner unterbrach die Übung und wandte sich mir zur … er versuchte krampfhaft an dieses Lied zu kommen, welches er nicht kennt. Er sagte schließlich, dass es für ihn keinen Sinn macht, er es jetzt aber loswerden muss.
Er zitierte die Textzeile …. Ich bin einer von Millionen – in diesem Moment … und summt dazu fast die richtige Melodie.
(Während der Beisetzung, als ich die Urne hinabließ, wurde das Lied von Roger Cicero gespielt…. „In diesem Moment“ https://www.youtube.com/watch?v=djsf5wnWliY)
13.16 Uhr – Werner fragt die Frau, die neben mir sitzt, ob sie einen PAUL kennt.
Sie bejaht dies und er sagt ihr, dass dieser aber wohl noch lebt, was auch stimmt.
Dann fragt er mich, ob ich mit dem Namen PAUL etwas anfangen kann. Als ich dies bejahe, sagt er mir, dass dieser aber in der Geistigen Welt ist, also gestorben ist.
(PAUL hat sich im Frühling 2014 selbst getötet, was ich jedoch nicht sage … er hatte eine besondere Beziehung zu uns und zu Sebastian).
Die Übungen in der Gruppe gehen weiter …..
14.40 Uhr – Werner fordert mich auf – mitzuschreiben und berichtet stimmig:
- PAUL „hat Scheiße“ gebaut
- es geht ihm aber gut
- er hat eine Aufgabe nicht zu Ende gebracht
- der Tod meines Sohnes und von Paul liegen auf der Zeitachse nicht weit auseinander
- durch den Tod von Paul sind Fragen offen geblieben
- mein Sohn und Paul hatten sich gekannt und beide konnten „die Sau rauslassen“
Werner fragt in die Runde, wer sich in Sternzeichen auskennt und will wissen, welches Sternzeichen im Dezember ist. Die Antworten lauten Schütze und Steinbock.
Werner sagt mir, dass mein Sohn sagt, dass er Schütze war (ja – Sebastian war Schütze)
15.10 Uhr – Eine Frau welche von sich sagt, dass sie medial ist sagt, dass sie heute Morgen, als sie 10 Minuten zu spät kam, immer in meine Richtung blicken musste und starke Schmerzen an der Brust und an der Schulter bekam.
Werner "mischte" sich ein und sagte, dass sie einen Teil des Todes meines Sohnes erlebt habe und sie aufhören möchte. Werner sagte mir dann, dass mein Sohn einen Unfall hatte. Er sei eingeschlafen und wurde durch den Aufprall kurz wach. Dann war es aber schon zu spät und er starb gleich – er hatte keine Schmerzen.
Kurz darauf sagte Werner, dass Paul Suizid begonnen hätte.
15.49 Uhr – Werner sagte unvermittelt, das mein Sohn sagt, er hätte am 20.12. Geburtstag.
Er beschreibt ihn als sehr präsent. Er sieht ihn zwar nicht, kann ihn aber wahrnehmen. Er beschreibt meinen Sohn als größer als ich und sehr sportlich.
Er hat irgendetwas Auffälliges an der linken Brustseite, weiß aber nicht, was es ist. Ich habe mich dazu nicht geäußert, dass Sebastian an der Stelle sein Tattoo „One life“ trägt.
Mein Sohn sagt: „Danke, dass ihr mir das ermöglicht habt, was war !“
….. Ende der Aufzeichnung des ersten Tages.


Sonntag – zweiter Tag

Nach der Begrüßung geht es bald mit einer geführten Meditation los. Im Anschluss darf jeder über seine Erfahrungen hierzu berichten.
Als ich an der Reihe bin und meine Erlebnisse erzählt hatte, fragt mich Werner, ob mein Sohn eine „Halskette aus Leder“ mit aufgefädelten Steinen trug.
(Ja – Sebastian trug eine solche Lederkordel mit Steinchen, die bei seinem Unfall kaputt ging).
Heute am Morgen hatte ich diese Lederkordel noch in den Händen!
Werner gibt mir den Rat, diese Lederkordel bei der Meditation zu verwenden, weil mir „mein Sohn“ dadurch besser nahe sein kann.
Neben mir sitzen drei Frauen. Werner sagt ihnen nach und nach, dass sie auch alle Söhne in der Geistigen Welt haben… puhh… stimmt alles.
Er benennt Namen von Familienangehörigen, die von ihren Kindern gegrüßt werden sollen …. Puhhh… es stimmt alles.
Es wird dann später eine Psychometrieübung durchgeführt. Hierbei werden persönliche Gegenstände von Verstorbenen erkannt und zugeordnet. Werner unterstützt die Übenden und greift bei Bedarf ein.
Als ich an der Reihe bin, übernimmt Werner dann und sagt, … wäre mein Sohn gestern bei der Übung mit Singen life dabei gewesen, dann hätte er gleich gesungen.
Er fragt, ob mein Sohn vor Menschen gesprochen oder gesungen hat (stimmt) … er versucht dann mit tiefer „dreckiger“ Stimme einen Rocksong zu imitieren, was so ähnlich wie „Rammstein“ klingt.
Dann sagt Werner, dass mein Sohn nun am liebsten tanzen würde und wie die Rheinländer richtig Party machen… dabei singt er die Refrainzeile von „An Tagen wie diese“ von den Toten Hosen ….
(Das Lied „An Tagen wie diese“ ist DAS Synonymlied für Sebastian, für sein Leben, seinen Unfall, für seinen Tod…. – ich bin total berührt. Bei einem nachträglichen persönlichen Gespräch teilt mir Werner mit, dass er zunächst einen Rockbass imitieren wollte und das Lied von den Hosen einfach in seinem Kopf war…..)
Weiterhin sagt Werner, dass mein Sohn zwei Geschwister hat. Und er sich nicht sicher ist, ob Liam oder Lyan ein Jungen- oder Mädchenname ist … er sagt dann gleich … Liam – der Sohn von gestern, der mit seiner Freundin am Meer war – heißt LIAM.
Er fragt - mit Verlaub - ob der Liam ein ganz klein wenig korpulent ist und ganz kurze Haare hat, wobei mein verstorbener Sohn eher normale Haare hatte (es trifft alles zu).
Werner schaut zu einer anderen Frau, mit welcher er in der Mittagspause gesprochen hatte. Mit ihr hatte er über einen Polizisten gesprochen, der einmal bei einem Seminar war. Er wandte sich wieder mir zu – und sagt mir, dass mein verstorbener Sohn Polizist war.
Er sieht einen Streifenwagen mit Blaulicht und sagt, er wäre aber lieber draußen gewesen, als am Schreibtisch (was auch alles zutrifft). Mein Sohn sagt aber gleich, dass er keinen Streifenwagen kaputt gemacht hat (er meint damit den Unfall).
Dann spricht Werner meine Tochter an. Er sagt, mein Sohn sei sehr wohl bei ihr / ihnen. Aber sie hat selbst zu viel um die Ohren, um ihn wahrzunehmen.
Eine Kerze für ihn anzuzünden wäre lieb. Zur Meditation empfiehlt er einen Salzkristall.
Dann nennt er ihren Namen – Selina.
Korrekt – und ich bin sprachlos.
ENDE                                                                                    



 
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